
Heute gibt es Fortsetzung meines Prerelease-Bericht. Here we go:
Nachdem ich leider erst zu Beginn des Turniers erfahren habe, dass es keine Pause geben wird, ich mich aber darauf verlassen habe, dass es eine gibt, war ich in Runde 3 am Verhungern. Glücklicherweise sind ein paar Leute, die nur auf der Warteliste standen, zum Burger King gegangen und haben mir einen Cheesburger mitgebracht. DANKE!!!
Frisch gestärkt ging es so in Runde 3.
Runde 3 gegen Mitja:
Mitja hatte ich schon eine Ewigkeit nicht mehr sehen. Er hatte sich das Prerelease gegönnt als Ausgleich zu den Examenprüfungen und hatte mich gebeten zu verlieren. Da ich ein überaus zuvorkommender Mensch bin, konnte ich ihm das nicht abschlagen. Oder doch?
Nachdem er dem Nachbartisch nochmal erklärt hatte, dass Mitja das Gegenteil von “Ohnenein” ist, konnte es dann auch losgehen.
Mitja spielte, wie könnte es anders sein, ein Deck in Farben der Naya und auch das Spiel begann ähnlich wie in Runde 1 und 2. Diesmal war ich aber der Einzige mit einer Wild Nacatl. Mitja beschleunigte in der Zwischenzeit mit einem Obelisk of Jund und im nächsten Zug mit einem Steward of Valeron. Ich hatte mal wieder meine persönliche “I win”-Karte nachgezogen (Sigil of Distinction) und meine Katze damit equipt.
Mitja war auf 11 Leben gefallen und hatte bis auf den Obelisk und den Steward noch nichts gelegt. Auf meinem Board lag nur die equipte Nacatl. Ich dachte mir, dass Mitja irgend einen Trick hat. Mit einem Sigil Blessing wäre sein Steward zum Beispiel genauso groß wie meine Mieze. Ich musste mich entscheiden Magma Spray auf den Ritter zu spielen oder Angelic Benediction zu legen und am Ritter vorbeirzurennen.
Ich entschied mich für den Shock. Natürlich hatte Mitja das Sigil Blessing. Somit konnte ich diese Runde nicht mehr angreifen, da ich sonst die Nacatl verlieren würde. Stattdessen ärgerte mich über diese dumme Entscheidung. Richtig wäre gewesen das Enchantment zu legen, um den eventuellen Trick zu umspielen und für 7 anzugreifen. Danach wäre er auf 4 Leben und wäre in die Defensive gezwungen.
Da ich aber diesen Fehler machte, wurde das Board immer voller mit Kreaturen und ich konnte noch Angreifen durchbringen um Mitja auf 5 Leben zu bringen. Ich war mittlerweile aber selbst auf 10 gefallen. Die Boardkontrolle hatte mein Gegner, denn während ich nur die Katze und ein Rhox War Monk kontrollierte, hatte Mitja mit Court Archers und Mayael the Anima nachgelegt. Dank Mayaels Hilfe schlichen sich außerdem noch Bull Cerodon und Jungle Weaver ins Spiel.
In meinem Zug caste ich Naya Battlemage und Kathari Screecher und gebe ab. Mein Gegner beginnt zu zählen und überlegen wie er mich innerhalb der nächsten Züge besiegen kann.
Ich nutze die Zeit und lehne mich zurück und unterhalte mich mit einem Zuschauer in der Hoffnung Mitja durch meine Arroganz etwas abzulenken, denn ich habe mittlerweile einen Plan um Mitja den Rest zu geben. Leider ist der Plan ganz von Mitja abhängig, wenn er ein Removal für eine meiner Kreaturen hat reicht es nicht. Hat er kein Removal kann er nichts tun.
Schließlich greift er nur mit dem Bull Cerodon an, den ich mit dem Kathari Screecher blocke. Danach gibt er den Zug ab.
In meinem Zug exhumiere ich den Kreischer, equipe das Siegel wodurch der Flyer zu einer 4/4 wird, tappe mit dem Battlemage die Riesenspinne und schicke den Flieger in die Redzone. Mit Hilfe des Enchantments tappe ich den Elfen mit Reach. Der Flyer wird eine 5/5.
Wieder lehne ich mich zurück und überlasse Mitja das Feld.
“Daran hab ich nicht gedacht.” Mitja schiebt zusammen und es geht auf zur nächsten Runde.
Das letzte Spiel hat mich einiges an Kraft und Konzentration gekostet, aber wie sich heraustellen sollte, sind die folgenden Spiele kurz.
Im zweiten Spiel kann Mitja in Runde 4 Mayael the Anima legen. In meiner Runde finde ich endlich mein drittes Land und will Mayael mit einem Oblivion Ring entsorgen. Mitja wirft die Mystic Rare an und beweist, dass diese Rares wirklich mystisch sind. In den 5 Karten die er aufdeckt findet er keinen Fattie.
Ich bin zwar erleichtert und sehe Licht am Ende des Tunnel doch brauche ich zu meinen 2 Wäldern und der Ebene entweder eine Insel oder ein Gebirge um mitspielen zu können. Ich finde nichts und so macht Mitja mich einfach platt.
Spiel 3 verspricht auch keine Besserung. Nachdem ich eine Hand mit zwei Ländern halte, bleibe ich auch auf Selbigen sitzen. Leichtes Spiel für Mitja, dem es peinlich ist so zu gewinnen, freuen tut er sich aber denn noch. Viel Glück noch beim Examen!
(2-1;5-2)
Runde 4 gegen Phil:
Irgendwie scheinen meine Turniere immer gleich zu verlaufen. Guter Start, böses Ende. In der Hoffnung mein Schicksal diesmal von mir abwenden zu können, setze ich mich Phil gegenüber. Auch er spielt Naya.
Im ersten Spiel funktioniert meine Manabase wieder bis auf das fehlende rote Mana. Leider ziehe ich in diesem Spiel meine ganzen roten Karten, ohne dabei aber an rote Manaquellen zu kommen. Erneut macht mir meine Manabase einen Strich durch die Rechnung.
Während ich versuche das Board zu stabilisieren, legt Phil einen Ranger of Eos. Als ich mir den Spoiler angesehen habe, fand ich ihn nicht wirklich so prall. Aber in Phils Deck sucht er einfach 2 Wild Nacatl raus. Super Combo.
Nach ein paar Zügen habe ich es geschafft das Spiel zu stabilisieren. Rhox War Monks sind sehr feine Kerle. Leider ist Phil von diesem nicht sehr beeindruckt. Eine Katze muss sich opfern und in den blockenden Mönch laufen. Den Rest erledigt die Caldera Hellion.
In Spiel 2 bleibt mein Manapool zuerst lange auf 2 Mana stehen und danach kann ich dank nicht anwesendem blauen Mana nur einen Elvish Visionary und später einen Battlegrace Angel spielen. Beide werden von Phil ohne Probleme entsorgt und so werde ich von kleinen Goblins des Goblin Assaults überrant.
(2-2;5-4)
Im Nachhinein haben mich, wie schon vermutet, Manaprobleme wichtige Spiele gekostet. Leider war die Manabase in den ersten 5 Spielen so stabil, dass ich keinen Grund sah sie noch zu ändern. Wenn die letzten Spiele nich ausschließlich wegen des Mana-/Colorscrew verloren gingen so hat es doch einen großen Teil zur Niederlangen beigetragen.
Ich hoffe, ihr hattet wieder Spaß. Morgen werde ich nochmal genauer auf meinen Kartenpool eingehen und mein alternatives Deck vorstellen.
So long,
Seb




























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